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Frauen, die Make-up tragen, nehmen jährlich bis zu 5 Pfund giftige Chemikalien auf

Gesundheit

Frauen, die Make-up tragen, nehmen jährlich bis zu 5 Pfund giftige Chemikalien auf

Die „durchschnittliche Frau“ trägt täglich 515 synthetische Chemikalien auf ihre Haut auf . 60 Prozent von dem, was wir auf unsere Haut auftragen, wird in unseren Körper aufgenommen.

Neue Erkenntnisse über das schiere Volumen von giftigen Chemikalien, die über ihre Kosmetik in den Körper von Frauen gelangen, verleihen dem Ausdruck „Es tut weh, schön zu sein“ eine ganz neue Bedeutung.

Eine Frau absorbiert im Durchscnitt jedes Jahr ca. 2,5 Kilogramm Chemikalien aus Pflegeprodukten und Make-up, wie die Industrie selbst vor zehn Jahren in der Fachzeitschrift ‚In-Cosmetics‘ berichtet hatte.

Zwei Jahre später fand eine Untersuchung des Biologischen Deodorant-Unternehmens Bionsen heraus, dass die durchschnittliche jährliche Kosmetikroutine einer Frau sie insgesamt bis zu 515 verschiedenen synthetischen Chemikalien aussetzt.

In einer kürzlich durchgeführten Studie der US Non-Profit  Environmental Working Group [Umweltarbeitsgruppe] wurde festgestellt, dass die durchschnittliche Amerikanerin durch Kosmetika, Parfüms, Körperpflegeprodukten und Frauenhygieneprodukten durchschnittlich 168 Chemikalien täglich auf ihr Gesicht und ihren Körper aufträgt.

Die Abweichung bei den Zahlen kann auf die in den Umfragen enthaltenen Produkttypen zurückzuführen sein.

Was auch immer die wahre Zahl ist, sie ist in jedem Falle zu hoch, sagen Gesundheitsexperten und Aktivisten, die versuchen, das Bewusstsein für 1.300 von der Europäischen Union verbotene kosmetische Chemikalien zu schärfen, die in den USA beispielsweise völlig legal sind.

Zu diesen Chemikalien gehören solche, die bekanntlich oder wahrscheinlich krebserregend sind, Nervengifte und Reproduktionstoxine, die zu Unfruchtbarkeit führen.

Laut der Studie der Umweltarbeitsgruppe wenden 94 Prozent der amerikanischen Frauen und 69 Prozent der amerikanischen Männer täglich das bekanntermaßen krebserregende Hydrochinon auf ihrer Haut an.

Jeder fünfte amerikanische Erwachsene ist täglich allen sieben Krebserregern ausgesetzt, die in Körperpflegeprodukten zu finden sind: Hydrochinon, Ethylendioxid, 1,4-Dioxan, Formaldehyd, Nitrosaminen, PAHs und Acrylamid.

Eine von 24 Frauen ist täglich Inhaltsstoffen von Körperpflegeprodukten ausgesetzt, die bekanntlich  oder wahrscheinlich Fortpflanzungs- und Entwicklungstoxine sind und daher mit der Beeinträchtigung der Fruchtbarkeit oder eines potentiellen Entwicklungsschadens für ein Baby im Mutterleib oder ein Kind in Verbindung gebracht werden.

Diese Statistiken umfassen noch nicht einmal die hormonstörenden Phthalate, die schätzungsweise in drei Viertel aller Körperpflegemittel enthalten sind, aber als Bestandteile von Duftstoffen nicht auf den Inhaltsstoffetiketten aufgeführt sind.

Zu den bekanntesten Giftstoffen in der Kosmetik gehören Parabene – antimikrobielle Konservierungsmittel, die häufig in Seife, Shampoo, Deodorant und Lotion verwendet werden – und welche die Wirkungen des weiblichen Sexualhormons Östrogen nachahmen, das bekanntermaßen das Wachstum von Tumoren fördert.

Viele Marken haben inzwischen Parabene durch mehr „natürliche“ Konservierungsmittel wie Phenoxyethanol ersetzt, doch laut der Datenbank der Umweltarbeitsgruppe sind sie oft genauso giftig.

Neben den Parabenen, so sagt Jessica Assaf, die Gründerin von ‚Raw is Everything‘-Hautpflege, gibt es eine andere Kategorie von Zutaten, die wir niemals an unseren Körper lassen sollten.

„Jedes Erdölderivat – also von Erdöl, Vaseline, Erdöl – das ist alles eigentlich Rohöl“, sagte sie gegenüber der Huffington Post. „Wir geben unserem Gesicht Rohöl, und es trocknet unsere Haut aus und tut, was es eigentlich heilen will.“

„Am besten können Sie einen Änderungsprozess beginnen, indem Sie ein Öl aus Ihrem Küchenschrank verwenden, um das Make-up zu entfernen“, sagt Assaf. „Versuchen Sie es mit Kokosnussöl oder Olivenöl. Sie können es auch als Ölbasierten Reiniger oder als Feuchtigkeitsspender verwenden. Probieren Sie einfach etwas zur Hautpflege aus, das Sie eigentlich als Lebensmittel betrachten.“

Der Biochemiker Richard Bence warnt, dass das Aufsaugen von Chemikalien durch unsere Haut gefährlicher ist als das Schlucken.

„Wenn Ihr Lippenstift in Ihren Mund gelangt, wird er durch die Enzyme im Speichel und im Magen abgebaut“, sagte er zur Daily Mail. „Aber wenn die Chemikalien direkt in Ihren Blutkreislauf gelangen, gibt es keinen Schutz.“ Darüber sollten wie wohl alle einmal nachdenken!

Verweise:

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