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BLLV: Psychische Erkrankungen bei Schülern und Lehrern nehmen zu

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BLLV: Psychische Erkrankungen bei Schülern und Lehrern nehmen zu

Mobbing, Schulstress und psychische Belastungen: Der Bayerische Lehrerinnen- und Lehrerverband (BLLV) fordert mehr Aufmerksamkeit für die psychische Gesundheit von Schülern.

«Psychische Auffälligkeiten im Kindes- und Jugendalter nehmen zu, ihr Anteil liegt bei über 20 Prozent. Darauf müssen wir reagieren», sagte BLLV-Präsidentin Simone Fleischmann anlässlich des Welttages der Seelischen Gesundheit an diesem Donnerstag.

Nötig seien «multiprofessionelle Teams im Unterricht», sagte Fleischmann laut einer Mitteilung vom Mittwoch. Es brauche zudem zusätzliche Beratungslehrer, Schulpsychologen und Sozialarbeiter.

Auch die Anzahl der Lehrerinnen und Lehrer mit psychischen Erkrankungen sei besorgniserregend. Dies sei ein deutliches Signal, «dass die Arbeitsbelastung auf vielen Ebenen deutlich zugenommen hat». Ein Grund dafür sei, dass Lehrer immer mehr Aufgaben übernehmen

müssten. «Die Zeiten, in denen Lehrkräfte nur noch unterrichten, sind

längst vorbei», sagte die BLLV-Präsidentin.

DIE HÄUFIGSTEN PSYCHISCHEN ERKRANKUNGEN

Eine psychische Erkrankung kann auf verschiedene Arten definiert werden. In der Psychiatrie gibt es zwei anerkannte Klassifikationen, diejenige der Weltgesundheits­organisation (WHO) und die der American Psychiatric Association (APA; deutsch: amerikanische psychiatrische Gesellschaft).

Unsere Definition basiert auf diesen beiden Klassifikationen. Die einzelnen Störungen werden in Unterkapiteln beschrieben, jeweils mit entsprechenden Lösungsansätzen.

Diese allgemeine Präsentation der häufigsten psychischen Erkrankungen will lediglich über die Symptome und die daraus resultierenden Verhalten informieren, jedoch kann damit keinesfalls eine Diagnose gestellt werden. Einzig eine Psychiaterin / ein Psychiater oder eine Psychotherapeutin / ein Psychotherapeut können eine psychische Erkrankung diagnostizieren. Ausserdem erfordert eine solche Diagnose ein Gespräch zwischen der Patientin/dem Patienten und der Ärztin/dem Arzt bzw. der Psychologin/dem Psychologen, wobei Letztere ausführliche Erklärungen abgeben können.

Wer an einer psychischen Erkrankung leidet, wird manchmal Opfer von Vorurteilen (Stigmatisierung) und Diskriminierung. Anhand von einfachen und klaren Informationen kann jedoch aufgezeigt werden, dass psychische Erkrankungen gleich betrachtet werden sollten, wie körperliche Erkrankungen.

Hinweis: Die nachfolgende Liste ist nicht vollständig!

Wir basieren uns auf die offiziell anerkannten Klassifikationen, soll heissen: ICD-10 und DSM‑5.

Quellen :

Wichtig: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von medizin-heute.net können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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