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Teenager raucht synthetisches Cannabis (K2/Spice) auf dem Schulweg und verliert die Kontrolle über seinen Körper

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Teenager raucht synthetisches Cannabis (K2/Spice) auf dem Schulweg und verliert die Kontrolle über seinen Körper

Ein von einem Mann namens Judah Glen L. Phillips hochgeladenes Video hat sich rasend schnell im Netz verbreitet, indem es in kürzester Zeit über 21.000 mal mit anderen geteilt und fast 10 Millionen mal aufgerufen wurde.

In dem Video wird ein Jugendlicher gezeigt, wie er seltsame Bewegungen mit seinem Körper macht, der unfreiwillig zu verkrampfen und zu zucken scheint, ganz aus seinem nüchternen Bewusstseinszustand heraus, nachdem er zuvor etwas konsumiert hatte.

Gepostet von Judah Glen L. Phillips am Dienstag, 28. August 2018

Laut Phillips hatte der junge Mann synthetisches „Cannabis“ geraucht, auch bekannt als ‚K2‘ oder ‚Spice‘.

Die Wirkstoffe in synthetischem Cannabis sind natürlich schreckliche „Cannabinoide“, die vollständig synthetische, verzerrte, künstlich hergestellte Analoga von Cannabinoiden sind, die nichts mit THC oder CBD im natürlichen Cannabis zu tun haben.

Seit etwa einem Jahrzehnt, vor allem in Ländern und Staaten, in denen Cannabis gesetzlich stärker beschränkt ist, sind junge Menschen, die versuchen, sich zu bekiffen, gelegentlich auf diese schrecklichen Produkte gestoßen, und viele von ihnen erleben unglaublich negative, ja sogar katastrophale Symptome.

K2 ist im Prinzip ein synthetisches, mit Cannabinoid besprühtes Blatt: Nur ein paar Blattmaterialien, die mit einigen Chemikalien bedeckt sind, die Menschen haben wirklich keine Ahnung.

In seinem viralen Video sagte Philips:

„Rauche auf keinen Fall K2. Dieser Teenager leidet, weil er K2 geraucht hat, eine synthetische Droge. Es sieht aus wie Marihuana, ist es aber nicht.“

In dem Video sieht man den Jungen, der nach seinem Rucksack zu urteilen, wohl eindeutig auf dem Weg zur Schule ist, einige Treppenstufen herunterfallen, und wie sein Körper in unlogischen, bizarren Bewegungen verfangen ist, so als würde eine Spinne von einem starken Wind oder etwas Ähnlichem zurückgeworfen.

 

Es ist dem Verhalten von Menschen sehr ähnlich, die „Badesalze“ oder „Flakka“ konsumiert haben, zwei synthetische, noch schrecklichere Verbindungen, die Amphetaminen ähneln.

Selbst die Massenmedien haben schnell zu berichten begonnen, dass chinesische Chemiefabriken auf eigenartige Weise die Hauptquelle all dieser synthetischen, bizarren „Nicht-Cannabinoide“ zu sein scheinen, wie sie wohl zutreffender genannt werden.

Was für ein seltsames Ereignis in diesem Jahrzehnt: Jetzt erzeugen also chinesische Chemiefabriken krampfartige Symptome bei Schülern in anderen Ländern, die ihre synthetischen Stoffe rauchen.

Laut Business Insider:

„Heute wird das meiste synthetische Marihuana in chinesischen Labors hergestellt und in die USA verschickt, um dort im Inland vertrieben zu werden, so ein Bericht von 2017 der Drogenaufsichtsbehörde DEA.

Laut Dr. Neeraj Gandotra, dem Chefarzt der Delphi Behavioral Health Group, kommen synthetische Cannabinoide in den USA an und werden auf organisches Material wie Kräuter gesprüht, damit sie wie echtes Marihuana aussehen.“

Warum hat dieses spezielle Thema bei den Menschen so einen Nerv getroffen, dass es innerhalb von nur ein paar Tagen fast 10 Millionen Aufrufe im Internet gibt? Vielleicht ist es die Tatsache, dass derzeit eine bedeutende Drogenepidemie an mehreren Fronten durch Amerika zieht. Der Rest der Welt erlebt es auch, aber es ist wohl in Amerika viel schlimmer als wahrscheinlich in jedem anderen westlichen Land.

Von Opiaten über pharmazeutische Opioide über Methamphetamin bis hin zu pharmazeutischem Adderall, das Kleinkindern zur Behandlung ihrer ‚ADHS‘ (Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung) verabreicht wird, hat sich dies leider in der Kulturlandschaft etabliert. Die Leute wären gut beraten, das geringere aller Laster zu wählen: das, was K2 zu imitieren versucht.

Amerikaner wissen das wahrscheinlich nicht, wenn sie nicht reisen, aber andere Länder im „Westen“ haben keine solche Obdachlosigkeit oder Drogenepidemien, wie in den USA. Indes haben andere Länder auch keine besondere Kultur der Selbstverteidigung oder der Stärke der Gemeinschaft, wie sie in Amerika an vielen Orten zu finden ist.

Es ist fast so, als würde ein moderner „Opiumkrieg“ gegen das Volk von Amerika stattfinden, gegen das Volk von Mexiko, das mit seinem Anteil an der Drogenepidemie zu kämpfen hat, gegen das Volk von Afghanistan, das dort lebt, wo der Mohn zuerst angebaut wird, und gegen jeden anderen, der im Kreuzfeuer steht.

Auf jeden Fall führen Verbote unweigerlich dazu, dass Menschen versuchen, schädlichere Wege zu gehen, um das zu tun, was sie eigentlich tun wollten, und es scheint stets eine perversere, schädlichere Version für jede denkbare Art von Substanzen zu geben. K2 ist für Cannabis das, was Badesalze für Amphetamine sind: Nur eine der in diesem Satz genannten Substanzen ist gut für den menschlichen Körper.

 

Verweise:

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