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Nestlé führt klinische Studien an Frühgeborenen für Babynahrung durch

Ernährung

Nestlé führt klinische Studien an Frühgeborenen für Babynahrung durch

Eine von Säuglingsmilchersatz-Produzenten und Nestlé, Hersteller unter anderem von Säuglingsnahrungsmitteln, gesponserte klinische Studie hat gegen das indische Gesetz nach dem ‚Infant Milk Substitutes (IMS) Act‘ verstoßen.

Die Studie trug den [übersetzten] Titel ‚Multizentrische Klinische Beobachtungsstudie zur Betrachtung des Wachstums bei Frühgeborenen‘.

Das Breastfeeding Promotion Network of India (BPNI) [Netzwerk zur Förderung des Stillens] hat bestätigt, dass Nestlé India tatsächlich klinische Studien mit 75 Frühgeborenen in fünf Krankenhäusern zum Ersatz von Muttermilch durchgeführt hat.

Die Studie wurde von fünf großen Krankenhäusern in Indien unterstützt, nämlich dem Cloud Nine Hospital in Bangalore, dem Institute of Child Health in Kalkutta, dem Manipal Hospital in Bangalore, dem Sir Ganga Ram Hospital in Neu-Delhi und dem Calcutta Medical Research Institute in Kalkutta.

Das Problem wurde deutlich, als BPNI das ICMR-Register für klinische Studien untersuchte, das in Indien vom Rat für Medizinische Forschung (ICMR) geführt wird.

BPNI-Zentralkoordinator Dr. Arun Gupta sagte dazu: „Dies ist eine grobe und offensichtliche Verletzung des IMS-Gesetzes und fällt unter Abschnitt 9.2, in dem strenge behördliche Maßnahmen gefordert werden. Das Krankenhaus, das eine solche finanzielle oder materielle Unterstützung erhält, muss sich darüber im Klaren sein, dass ein Verstoß gegen das IMS-Gesetz strafbar ist.“

Nach indischem Recht ist es Herstellern untersagt, medizinische Forschung zu fördern oder zu finanzieren oder Teile des Gesundheitssystems zu finanzieren.

BPNI hat dem indischen Ministerium für Gesundheit und Familienwohlfahrt einen Brief wegen der Verletzung des Gesetzes geschrieben.

Das Gesundheitsministerium hat den Rat für Medizinische Forschung mittlerweile angewiesen, die Konformität zu prüfen und die erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen sowie alle künftigen Gerichtsverfahren auf Verstöße gegen das Gesetz zu überprüfen.

 

Wichtig: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von medizin-heute.net können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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