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Butter ist nicht nur besser, sie ist für die moderne menschliche Gesundheit gar wesentlich

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Butter ist nicht nur besser, sie ist für die moderne menschliche Gesundheit gar wesentlich

 

  

Falls Sie sich nicht gerade wie die Jäger und Sammler ernähren sollten, ist Butterfett aus Grasfütterung ein unersetzlicher Bestandteil einer gesunden Ernährung, argumentiert die Weston A. Price Foundation. Studien zeigen, dass Butter vor Herzkrankheiten, Krebs und Knochenerkrankungen schützt.

Wenn Sie keine Innereien, Fischeier, Käfer oder Walspeck essen – was die meisten zivilisierten Menschen abstoßend finden – fehlen Ihnen wesentliche Nährstoffe, die nur im Fett von aus Grasfütterung gewonnerer Butter zu finden sind, argumentiert die „politisch inkorrekte“ Ernährungsorganisation, die Weston A Price Stiftung.

Im letzten Jahrhundert haben „Ernährungs-Demagogen“ entschieden, dass gesättigte Fette, darunter Butter, für Herzkrankheiten und Krebs verantwortlich sein sollen, so die WAP-Mitbegründerin Sally Fallon in einem Artikel mit dem Titel „Warum Butter besser ist“.

Indes wird Butter seit Jahrtausenden wegen ihrer lebenserhaltenden, gesundheitsfördernden Eigenschaften geschätzt, argumentiert sie.

„Als Dr. Weston Price in den 1930er Jahren einheimische Ernährungsweisen untersuchte, stellte er fest, dass Butter in der Ernährung vieler überaus gesunder Menschen eine wichtige Rolle spielte“, schreibt Fallon.

„Bewohner in einigen entlegenen Schweizer Dörfern stellten eine Schüssel Butter auf ihre Kirchenaltäre, steckten einen Docht hinein und ließen sie das ganze Jahr über als Zeichen der Göttlichkeit in der Butter brennen. Arabische Gruppen legen auch großen Wert auf Butter, besonders tiefgelbe bis orangefarbene Butter von Vieh, das sich im Frühjahr und im Herbst von grünem Gras ernährt. Die amerikanische Volksweisheit erkannte, dass Kinder, die mit Butter großgezogen wurden, robust und widerstandsfähig waren. Hingegen schienen Kinder, denen in ihren Wachstumsjahren Magermilch verabreicht wurde, blass und dünn, mit ‚verkniffenen‘ Gesichtern.“

Fallon weist darauf hin, dass Herzkrankheiten in Amerika um die Wende des 20. Jahrhunderts selten waren, aber zwischen 1920 und 1960 wurden sie zur tödlichen Volkskrankheit Amerikas. Im gleichen Zeitraum war der Butterverbrauch von 18 Pfund pro Person und Jahr auf vier gesunken.

„Es braucht keinen Doktortitel im Fachbereich Statistik, um zu dem Schluss zu gelangen, dass Butter keine Ursache ist “, schreibt Fallon.

Im Jahr 2015 erreichte der amerikanische Butterkonsum ein 40-Jahreshoch von 5 Pfund pro Person und Jahr, so Fallon. Neuseeländer konsumierten 24 Pfund! Mittlerweile hat nur einer von 20 Erwachsenen in Neuseeland eine Herzerkrankung, verglichen mit einem von vier Amerikanern. Das bedeutet, dass Neuseeländer fünfmal so viel Butter wie Amerikaner konsumieren und nur ein Fünftel der Herzerkrankungen haben.

Eine 2016 in Harvard durchgeführte Meta-Analyse von Studien ergab keinen Zusammenhang zwischen Butter- und Herzkrankheiten, und eine Umfrage von 1991 des Medizinschen Forschungsrates in den USA hatte ergeben dass Männer, die Butter aßen, die Hälfte des Risikos hatten, an einer Herzerkrankung zu erkranken, im Vergleich zu Männer, die Margarine in ihrer Ernährung verwendeten.

Dies liegt daran, dass Butter aus Grasfütterung bestimmte Nährstoffe enthält, die vor Herzkrankheiten und anderen Krankheiten schützen, sagt Fallon.

Schutz vor Herzerkrankungen

Vitamin A – Vitamin A wird für die Gesundheit der Schilddrüse und der Nebennieren benötigt, die beide eine wichtige Rolle bei der Aufrechterhaltung des ordnungsgemäßen Funktionierens des Herzens und des Herz-Kreislauf-Systems spielen. Herzanomalien und größere Blutgefäße treten bei Babys auf, die von Müttern mit Vitamin A-Mangel geboren wurden. „Butter ist die beste und am leichtesten aufzunehmende Quelle von Vitamin-A“, sagt Fallon.

Lecithin – Lecithin hilft bei der richtigen Assimilation und dem Metabolismus von Cholesterin und anderen Fettbestandteilen.

 

Antioxidantien – Butter enthält auch eine Reihe von Antioxidantien, die vor Schäden durch Freie Radikale schützen, welche die Arterien schwächen. Vitamin A und Vitamin E in Butter spielen beide eine starke antioxidative Rolle. Butter ist auch sehr reich an Selen, einem wichtigen Antioxidans, und enthält davon mehr pro Gramm als beispielsweise Hering oder Weizenkeime.

Cholesterin – Butter ist eine großartige Quelle für Cholesterin, das – Überraschung! – ein wirkungsvolles Antioxidans ist, welches in das Blut übergeht, wenn wir uns zu viele schädliche Freie Radikale zugezogen haben, wie etwas aus beschädigten, ranzigen Fetten in der Margarine und aus in hohem Grade verarbeiteten Pflanzenölen, sagt Fallon unter Verweis auf eine Studie aus dem Jahr 1984.

Schutz vor Krebs

In den 1940er Jahren machten Forscher gesättigte Fette für Krebs verantwortlich. Sie haben es indes leider versäumt zu erwähnen, dass das „gesättigte“ Fett, das sie in ihren Versuchen verwendeten, teilweise hydriert war, wie man es von Margarine kennt.

„Butter wurde also sozusagen mit der schwarzen Bürste der verarbeiteten Fette geteert, und zwar so, dass die eigentlichen Schurken als Helden davongekommen sind“, sagt Fallon.

Tatsächlich haben viele der natürlich gesättigten Fette in Butter starke Wirkung gegen Krebs. Einer Studie von 1986 zufolge ist Butter reich an kurzen und mittleren Fettsäureketten, die starke Wirkungen gegen Tumore haben. Butter enthält zudem auch konjugierte Linolsäure, die laut einer Studie von 1995 einen hervorragenden Schutz gegen Krebs bietet.

Schutz für Knochen und Gelenke

Der Wulzen- oder „Anti-Steifigkeitsfaktor“ ist ein einzigartiger Nährstoff, der sich nut in Butter findet. Der niederländische Forscher Wulzen fand heraus, dass er vor Verkalkung der Gelenke (degenerative Arthritis) und Verhärtung der Arterien schützt. Leider wird dieser Vitalstoff während des Pasteurisierungsvorganges zerstört. Die Vitamine A und D in Butter sind für die richtige Aufnahme von Kalzium unerlässlich und daher für starke Knochen und Zähne erforderlich. Das große Problem der Osteoporose in den milchtrinkenden westlichen Ländern kann darauf zurückzuführen sein, dass die meisten Menschen Magermilch anstatt Vollmilch wählen.

Ethnische Gruppen, die keine Butter verwenden, erhalten die gleichen Nährstoffe von Insekten, Innereien, Fischeiern und dem Fett von Meerestieren. Die meisten modernen Menschen empfinden dieses als Nahrungsmittel jedoch abstoßend, so sagt Fallon.

„Für die meisten Menschen, die weder Käfer noch Walfett essen, ist Butter nicht nur besser, sondern sogar wesentlich.“

Weitere „politisch inkorrekte“ Nährwertangaben finden Sie in Fallons Buch mit dem übersetzten Titel ‚Nährende Fette: Warum brauchen wir tierische Fette für Gesundheit und Glück brauchen‘.

 

Verweise:

 
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2 Comments

2 Comments

  1. Anke Kalbfleisch

    März 12, 2019 at 5:36 pm

    Hahaha, komisch, dass ich noch lebe nach 7 Jahren veganer Ernährung. Also ich werde so etwas sicher nicht mehr essen und ich fühle mich sooooo wohl. Herzliche Grüße und gute Besserung. Anke

  2. Michael Oelmann

    März 13, 2019 at 7:33 am

    „Eine 2016 in Harvard durchgeführte Meta-Analyse von Studien ergab keinen Zusammenhang zwischen Butter- und Herzkrankheiten, und eine Umfrage von 1991 des Medizinschen Forschungsrates in den USA hatte ergeben dass Männer, die Butter aßen, die Hälfte des Risikos hatten, an einer Herzerkrankung zu erkranken, im Vergleich zu Männer, die Margarine in ihrer Ernährung verwendeten.“

    Ihr merkt aber schon, dass die Meta-Analyse, die ihr selbst nennt, euren kompletten Artikel komplett widerlegt?

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