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12 Gründe, weshalb selbst niedrige Glyphosatkonzentrationen bereits gefährlich sind

Ernährung

12 Gründe, weshalb selbst niedrige Glyphosatkonzentrationen bereits gefährlich sind

ÜBERSICHT

Die Fakten: Jahrzehntelange Forschungen haben gezeigt, dass Glyphosat in jeder Menge toxisch ist, sowohl für den Menschen als auch für die Umwelt. Dies ist nicht umstritten.

Zum Nachdenken:Glyphosat ist in mehreren Dutzend Ländern auf der ganzen Welt aus Gesundheits- und Umweltgründen illegal. Wie kann dieses Produkt überhaupt zur Verwendung zugelassen werden, wenn doch klar ist, dass es extrem gefährlich ist, so wie es einst DDT war?

Befürworter von Gentechnischer Veränderung und Herbiziden auf Glyphosatbasis haben lange Zeit argumentiert, dass eine geringe Glyphosatbelastung für den Menschen unbedenklich sei. Die US-Gesundheitsbehörde beispielsweise lässt Amerikaner 17-mal mehr Glyphosat in ihrem Trinkwasser konsumieren als Europäer. Selbst die Umweltaktivistengruppe EWG dort behauptet, dass 160 ppb Glyphosat, die etwa im Frühstücksmüsli enthalten sind, aufgrund ihrer eigenen Sicherheitsbewertungen für ein Kind unbedenklich seien, und doch betonen renommierte Wissenschaftler und Gesundheitsfachleute bereits seit langem, dass gar kein Glyphosat-Niveau „sicher“ ist. Die Verwirrung unter Verbrauchern und in den Medien ist groß.

Fast überall, wo nicht Bio-Anbau betrieben wird, wird das gefährliche Pflanzenpestizid Glyphosat versprüht. Ein Milliardengeschäft für den BAYER Konzern Monsanto.

Glyphosat ist der ausgewiesene Wirkstoff in Roundup und Ranger Pro, die beide von Monsanto, dem ursprünglichen Hersteller von Agent Orange und DDT, hergestellt werden. Monsanto gehört bekanntlich mittlerweile zur BAYER AG in Leverkusen. Es gibt etea 750 verschiedene Marken von Herbiziden auf Glyphosatbasis. Solche Herbizide auf Glyphosatbasis sind die weltweit am häufigsten verwendeten, und Glyphosatrückstände wurden in Leitungswasser, Kinderurin, Muttermilch, Pommes Frites, Snacks, Bier, Wein, Getreide, Eiern, Haferflocken, Weizenprodukte und den meisten herkömmlichen Lebensmitteln nachgewiesen.

Der Nachweis von Glyphosat in diesen Lebensmitteln hat weltweit in Haushalten und den Büros von Lebensmittelherstellern Besorgnis und Alarm ausgelöst. Gegen Unternehmen, die Lebensmittel herstellen, welche angeblich „100% natürlich“ sind und dennoch Glyphosatrückstände enthalten, sind Klagen erhoben worden. Diese Klagen waren erfolgreich. Debatten mit dem Argument, dass „die Dosierung die Giftigkeit ausmacht“, wurden von den Medien vorangetrieben. Spekulationen zufolge werden diese Medien von Werbetreibenden finanziert, die diese Chemikalien herstellen oder verkaufen, oder von Schwesterunternehmen, die dies tun. Eine Bedrohung ihrer Gewinne wäre für alle Beteiligten-– mit Ausnahme der Verbraucher – ungelegen.

 

Es ist an der Zeit, die Dinge richtig zu stellen

Hier sind 12 Gründe, warum es für unsere Lebensmittel oder Getränke schlechterdings keinen ungefährlichen Gehalt an Glyphosat-Herbizidrückständen gibt.

Babys, Kleinkinder und ältere Kinder haben Nieren und Lebern, die noch nicht hinreichend entwickelt sind und deshalb nicht die Fähigkeit haben, Giftstoffe effektiv wie Erwachsene zu entgiften. Ihr Körper ist weniger gut in der Lage, Giftstoffe zu eliminieren und daher besonders anfällig. Die Amerikanische Akademie für Kinderheilkunde etwa hat erklärt, dass vor allem Kinder Pestizide meiden sollten, da „vorgeburtliche und frühkindliche Pestizidbelastungen mit Kinderkrebs, verminderter kognitiver Funktion und Verhaltensproblemen in Zusammenhang stehen.“

Glyphosat baut sich im Körper nicht ab, sondern reichert sich vielmehr nachweislich im Knochenmark, in den Sehnen und im Muskelgewebe an. Die Bioakkumulation niedriger Werte führt dann mit der Zeit zu Werten, die wir nicht vorhersagen oder bestimmen können. Daher gibt es keine wissenschaftliche Grundlage für die Annahme, dass die niedrigen Werte nicht gefährlich seien, da sie sich nämlich in unvorhersehbarer Zeit zu hohen Werten ansammeln können.

„Derzeit gibt es keine verlässliche Methode, um das Auftreten von Pestiziden und Krankheiten bei Kindern in den USA zu bestimmen“, so die Amerikanische Akademie für Kinderheilkunde. Kinder sind durch Nahrung, Luft, Kontakt mit Gras und Haustieren exponiert. Wie viel sie täglich durch all diese Möglichkeiten Glyphosat ausgesetzt sind, lässt sich einfach nicht feststellen. Daher ist niemand in der Lage zu beurteilen, welche Konzentrationen möglicherweise ungefährlich sind, da sich eine zusätzliche niedrige Konzentration aus anderen Modalitäten zu einer hohen Gesamtbelastung summieren könnte.

In einer Langzeit-Tierstudie von Michael Antoniou, Giles Eric Seralini, und anderen, haben sich bereits extrem niedrige Glyphosat-Herbizide als Ursache für nicht-alkoholbedingte Lebererkrankungen erwiesen. Die Konzentrationen, denen Versuchsratten pro kg Körpergewicht ausgesetzt waren, lagen weit unter den in unserer Lebensmittelversorgung zulässigen Werten. Man geht davon aus, dass in den USA 100 Millionen Menschen, oder etwa jeder dritte Amerikaner, an einer Lebererkrankung leiden. Manche von ihnen werden bereits in jungem Alter von beispielsweise erst 8 Jahren diagnostiziert.

Man hat nachgewiesen, dass extrem niedrige Glyphosatspiegel endokrine und hormonstörende Wirkungen haben. Änderungen der Hormone wiederum können zu Geburtsfehlern, Fehlgeburten, Autoimmunerkrankungen, Krebs, psychischen und chronischen Erkrankungen führen.

 

Die in den USA gesundheitsbehördlich zugelassenen Tageswerte (ADIs) für Glyphosatbelastung wurden für einen Mann mit einem Gewicht von 80 Kilogramm Körpergewicht bestimmt, nicht für eine schwangere Mutter, einen Säugling oder ein Kleinkind.

Es hat sich gezeigt, dass Glyphosat allein chronisch toxisch ist und Organ- und Zellschäden verursacht. Es wurde nachgewiesen, dass Glyphosat-Herbizid-Endformulierungen akut toxisch wirken und bereits bei geringen Konzentrationen sofortige Schäden verursachen.

Der Nachweis von Glyphosat in geringen Mengen könnte das Vorhandensein weiterer ebenfalls in Glyphosat-Herbiziden enthaltener toxischer Inhaltsstoffe in unseren Lebensmitteln bedeuten. Bis zum Abschluss der Studien mit gesicherten Erkenntnissen muss man das Prinzip vorbeugender Vorsicht anwenden. Das Etikett für Glyphosat-Herbizide enthält keine Angaben zur Pestizidklasse oder zu sogenannten „anderen“/“inaktiven“ Bestandteilen, die möglicherweise eine erhebliche akute Toxizität aufweisen und bis zu 54% des Produkts ausmachen können.

In Bezug auf das Etikett und die Belastung bei niedrigen Konzentrationen: „Angaben zu chronischer Toxizität sind nicht enthalten, und die Etiketten sind überwiegend in englischer Sprache. Illegale Pestizide werden in erheblichem Umfang eingesetzt (insbesondere in Kommunen von Einwanderern), ohne Beachtung der Verwendungshinweise und in zu hoher Dosierung, was die Bedeutung von Aufklärung, Überwachung und Durchsetzung unterstreicht“, so die Amerikanische Akademie für Kinderheilkunde. Eine Belastung durch Glyphosat-Herbizide in geringen Mengen kann sogar bereits auftreten, wenn schwangere Frauen oder Kinder den Vater umarmen, der Pestizide angewendet hat. Die chronischen Auswirkungen auf die Gesundheit, wie Hautausschläge, die Jahre später zu Non-Hodgkin-Lymphomen führen können, werden häufig ignoriert, insbesondere von einkommensschwachen oder nicht englischsprachigen Anwendern, die von ihrer Pestizidanwendung abhängig sind, um zu überleben.

Die US-Gesundheitsbehörde hat eingeräumt, keine Langzeitstudien an Tieren mit Blutanalysen im Hinblick auf Glyphosat-Herbizide durchgeführt zu haben. Die Behörde kann demnach nicht behaupten, dass die Produktformel ungefährlich sei.

Für die Zulassung von Pestiziden und Herbiziden schreibt die Behörde lediglich Sicherheitsstudien (und zwar durch den Hersteller selbst, der vom Verkauf profitiert) für den einzigen deklarierten Wirkstoff vor – in diesem Fall Glyphosat. Glyphosat wird indes eigentlich niemals alleine verwendet.

Der Haupthersteller Monsanto wurde von einer Jury des Obersten Gerichtshofs in San Francisco in allen Punkten für schuldig befunden. Dies schließt den Vorwurf von „malice and oppression [Arglist und Täuschung] ein, was bedeutet, dass die Führungskräfte des Unternehmens wussten, dass ihre Glyphosatprodukte Krebs verursachen können und diese Information gleichwohl der Öffentlichkeit vorenthalten haben.

Es ist eindeutig an der Zeit, dass Lebensmittel- und Getränkehersteller eine Null-Toleranz für Glyphosatrückstände aneenden und dass die Gesundheits- und Aufsichtsbehörden die Wissenschaft nicht länger ignorieren und die Glyphosat-Lizenz sofort widerrufen.

 

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Verweise:

Wichtig: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von medizin-heute.net können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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