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Möchtest Du einen der stärksten Einflussfaktoren dafür wissen, wie lange Du leben wirst? Die Ergebnisse einer Studie überraschen.

Forschung

Möchtest Du einen der stärksten Einflussfaktoren dafür wissen, wie lange Du leben wirst? Die Ergebnisse einer Studie überraschen.

In Bezug auf die Lebenserwartung scheinen die Menschen entweder zu denken, dass es völlig außerhalb ihrer Kontrolle liegt, und dass sie wegen ihrer Gene das gleiche Schicksal wie ihre Eltern haben werden, oder dass es Faktoren wie Ernährung und Lebensstil gibt, die eine ausschlaggebende Rolle dabei spielen, wie lange wir leben werden. Aber welche davon sind richtig? Oder sind etwa alle richtig?

Tatsache ist, dass es bestimmte Indikatoren dafür gibt, die ein langes und gesundes Leben vorhersagen können. Aber es sind wahrscheinlich nicht die, von denen Du es erwarten würdest.

Wenn wir an Gesundheit denken, denken wir oft hauptsächlich an den physischen Zustand, so beispielsweise, wenn Dich jemand fragt, was Du nicht tun solltest, wenn Du ein langes und gesundes Leben führen möchtest. Du könntest etwa sagen: Zu viel Fertignahrung, Zigaretten rauchen, zu viel trinken, sich zu wenig bewegen, usw. Aber was wäre, wenn – obwohl das immer noch wichtige Faktoren für eine gute Gesundheit sind – sie doch nicht die wichtigsten sind, und wenn es einige weitere Faktoren gibt, an die wir wahrscheinlich nicht denken, die eine noch größere Rolle in Bezug auf unseres Lebensdauer spielen?

Susan Philips hielt einen Ted Talk über genau diese Frage und präsentierte Informationen aus einer Studie mit dem Titel ‚Social Relationships & Mortality Risk‘ [übersetzt: Soziale Beziehungen & das Sterblichkeitsrisiko]. Folgendes hat sie herausgefunden …

The Strongest Predictor of How Long You’ll Live

What does it take to live for 100 years? These are the surprising predictors of a long, healthy life.Watch the full TED Talk here: http://t.ted.com/nMk9fKb

Gepostet von TED am Mittwoch, 17. Januar 2018

 

Nicht-physische Faktoren sind die wichtigsten

Die Ergebnisse dieser Studie sind wahrscheinlich nicht das, was wir als den bedeutendsten Faktor für eine lange Lebensdauer erwartet hätten.

Sie zeigen, wie viel Menschen an menschlicher Interaktion brauchen und sich durch sie entfalten. Vor allem die Nähe von Freunden und Familienmitgliedern trägt zu einem langen Leben bei.
Dies ist vielleicht der Grund, warum die Menschen, die in den sogenannten „Blauen Zonen“ leben, am ältesten werden, weil sie zusammen in Gemeinschaft sind und regelmäßig miteinander interagieren.
Blaue Zonen sind Regionen der Welt, von denen Dan Buettner behauptet, dass Menschen dort viel länger als der Durchschnitt leben. Der Begriff erschien erstmals im November 2005 im Magazin National Geographic in der Titelgeschichte „The Secrets of a Long Life“ von Buettner. Er betrachtet fünf Regionen als Blaue Zone“: Okinawa (Japan), Sardinien (Italien), die Nicoya-Halbinsel (Costa Rica), Ikaria (Griechenland) und Loma Linda (Kalifornien).

Wir brauchen andere Menschen um uns herum, um zu gedeihen.
Es gibt zahlreiche Fälle von älteren Paaren, bei denen zunächst der eine stirbt und der überlebende, der scheinbar eigentlich bei guter Gesundheit war, kurz darauf ebenfalls verstirbt. Dies ist als das Herzschmerz-Phänomen bekannt, und ja, man kann buchstäblich an einem gebrochenen Herzen sterben, wenn man einsam ist.

 

 

 

In den westlichen Kulturen, wenn unsere Eltern alt werden, schicken wir sie oftmals in Altersheime, wo sie häufig viel Zeit allein verbringen, ohne irgendwelche sinnvollen Beziehungen.
Hoffentlich helfen Dir diese Informationen persönlich, um die Bedeutung der Aufrechterhaltung starker Beziehungen zu Deinen Eltern und/oder Großeltern bis ins hohe Alter und der Pflege einer starken Verbindung zu Deinen eigenen Kindern zu erkennen, wenn Du selbst welche hast.
Sicherlich hat man sich in manchen Familien voneinander entfremdet, aber wir alle blühen auf mit engen Freunden, die wir besuchen und mit denen wir uns regelmäßig unterhalten können.

 

 

Greife einfach zum Telefonhörer und rufe Deine Mama, Deinen Papa, die Oma oder den Opa an!

Wie denkst Du darüber? Lasse es uns doch in einem Kommentar wissen.

 

Verweise:

 

 

Wichtig: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von medizin-heute.net können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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