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Die leistungsstarke, natürliche Alternative zu Aspirin

Forschung

Die leistungsstarke, natürliche Alternative zu Aspirin

Angesichts neuer US-amerik. Richtlinien zur Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, die von einer täglichen Verwendung von Aspirin in niedriger Dosierung abraten, werden heute mehr denn je natürliche, sichere und wirksame Alternativen benötigt.

Zum Glück ist der biomedizinischen Forschungsgemeinschaft seit Jahrzehnten eine besonders wirksame therapeutische Alternative bekannt.

Die kraftvolle Aspirin-Alternative, die auf Bäumen wächst

Es haben sich bisher genug Beweise dafür angesammelt, dass die Risiken von Aspirin die Vorteile überwiegen. Vor allem eine in der Zeitschrift Heart veröffentlichte 15-jährige niederländische Studie ergab, dass unter 27.939 gesunden weiblichen Angehörigen der Gesundheitsberufe (Durchschnittsalter 54 Jahre), die täglich entweder 100 mg Aspirin oder ein Placebo erhielten, das Risiko gastrointestinaler Blutungen den Nutzen der Intervention zur Vorbeugung von Darmkrebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen in den unter 65-Jährigen überwog. Im April wurden in den USA neue Richtlinien zur Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen gemeinsam von der amerikanischen Hochschule für Kardiologie und der amerikanische Gesellschaft für Kardiologie vorgelegt und im Journal der amerikanischen Gesellschaft für Kardiologie veröffentlicht. Die Ergebnisse widersprechen dem jahrzehntelangem medizinischen Rat, indem sie nunmehr für die meisten Fälle ausdrücklich von einer täglichen Verwendung von Niedrigdosis- oder Babyaspirin (75-100 mg) als präventive Gesundheitsstrategie gegen Schlaganfall oder Herzinfarkt abraten.

Natürlich ist Aspirin in Bezug auf gefährliche Nebenwirkungen nicht alleine. Die gesamte Kategorie nichtsteroidaler entzündungshemmender Medikamente, seien sie verschreibungspflichtig oder rezeptfrei, ist mit ernsthaften Gefahren behaftet. So weiß man über Ibuprofen zum Beispiel, dass es jedes Jahr für den Tod tausender von Menschen verantwortlich ist, und es gilt als nicht weniger gefährlich als das COX-2-Hemmer-Präparat Vioxx von Merck, das in den fünf Jahren seiner Präsenz auf dem Markt in den Jahren (1999 bis 2004) zwischen 88.000 und 140.000 Fälle von schweren Herzerkrankungen verursacht hat.

Natürliche Alternative zu Aspirin

Kiefernrindenextrakt (Pycnogenol) stellt Aspirin auf deklassierende Weise in den Schatten

Wenn es um Alternativen zu Aspirin geht, ist Pycnogenol, ein starkes Antioxidans, das aus der Rinde von französischen Seekiefern gewonnen wird, ein vielversprechendes Mittel, unterstützt durch mehr als 40 Jahre Forschung. Forschungsergebnisse belegen, dass es bei über 80 gesundheitlichen Problemen von medizinischem Nutzen sein kann.

1999 fand eine in der Fachzeitschrift Thrombotic Research veröffentlichte bemerkenswerte Studie heraus, dass Pycnogenol bei der Hemmung der durch Rauchen hervorgerufenen verstärkten Blutgerinnung/-verklumpung Aspirin gegenüber überlegen (das heißt, bei einer niedrigeren Dosierung wirksam) war,  ohne die signifikante (und potenziell lebensbedrohliche) Verlängerung der Blutungszeit bei der Einnahme von Aspirin zu zeigen. Die Zusammenfassung ist in ihrer Gesamtheit äußerst lesenswert:

„Die Wirkungen einer bioorganischen Mixtur, Pycnogenol, wurden auf die Thrombozytenfunktion hin [also die Auswirkungen auf die Funktion der Blutplättchen] beim Menschen untersucht. Zigarettenrauchen erhöhte die Herzfrequenz und den Blutdruck. Diese Erhöhungen wurden nicht durch den oralen Konsum von Pycnogenol oder Aspirin unmittelbar vor dem Rauchen beeinflusst. Allerdings wurde eine erhöhte Thrombozytenreaktivität, die für gewöhnlich 2 Stunden nach dem Rauchen zur Verklumpung führt, durch 500 mg Aspirin oder 100 mg Pycnogenol bei 22 deutschen starken Rauchern verhindert. Bei einer Gruppe von 16 amerikanischen Rauchern stieg der Blutdruck nach dem Rauchen an. Nach Einnahme von 500 mg Aspirin oder 125 mg Pycnogenol blieb er indes unverändert. Bei einer anderen Gruppe von 19 amerikanischen Rauchern war die erhöhte Thrombozytenansammlung um den Faktor 200 und damit signifikant niedriger bei der Einannahme von 150 mg oder 100 mg Pycnogenol. Diese Studie zeigte, dass eine hohe Einzeldosis von 200 mg Pycnogenol über 6 Tage hinweg gegen die durch Rauchen hervorgerufene Thrombozytenverklumpung wirksam blieb. Rauchen erhöhte die Thrombozytenansammlung, die nach Verabreichung von 500 mg Aspirin beziehungsweise 125 mg Pycnogenol verhindert wurde. Somit wurde die durch Rauchen herbeigefühte verstärkte Blutplättchenaggregation durch 500 mg Aspirin sowie durch eine niedrigere Dosierung von 100-125 mg Pycnogenol gehemmt. Aspirin erhöhte die Blutungszeit signifikant (p <0,001) von 167 auf 236 Sekunden, während Pycnogenol diesen Effekt nicht zeigte. Diese Beobachtungen legen ein vorteilhaftes Risiko-Nutzen-Verhältnis für Pycnogenol nahe.“ 

Pycnogenol zeigte also – im Gegensatz zu Aspirin – keine deutlich verlängerte Blutgerinngungszeit. Dies hat tiefgreifende Bedeutung, da die starken Auswirkungen von Aspirin auf die Blutplättchen-/Blutverdünnungseigenschaften zudem lebensbedrohliche Blutungen verursachen können. Wenn diese Studie zutreffend ist und Pycnogenol die Ansammlung von pathologischen Blutplättchen bei einer niedrigeren Dosis wirksamer verringert, ohne die mit Aspirin verbundene aus einer „Blutverdünnung“ erhöhte Blutungsneigung zu verursachen, ist es eindeutig eine überlegene natürliche Alternative, die vom Establishment in der Medizin und der Forschungsgemeinschaft weitaus mehr Aufmerksamkeit verdient als ihr bislang zuteil wurde.


Nicht nur eine Alternative als Arzneimittel

Pycnogenol hat, wie so viele andere natürliche Heilmittel, eine Reihe von positiven Nebeneffekten, die einen erheblichen Vorteil bei der Reduzierung des Risikos für Herz-Kreislauf-Erkrankungen bieten können.

Pycnogenol ist beispielsweise zudem:

 

Blutdrucksenker / Unterstüzung der Endothelfunktion (also gefäßstärkend): Eine Reihe klinischer Studien deuten darauf hin, dass Pycnogenol bei Menschen mit Bluthochdruck wirksam ist. Pycnogenol wirkt in der Tat einer Grundursache für Bluthochdruck, und Herz-Kreislauf-Erkrankungen im Allgemeinen, entgegen, nämlich der Endotheldysfunktion (der Unfähigkeit der inneren Auskleidung der Blutgefäße, richtig zu funktionieren, z. B. vollständige Dehnung, Erschlaffen). Es hat sich gezeigt, dass es Schäden in der Mikrozirkulation bei Bluthochdruckpatienten verhindert und die Dosis von Blutdruckmitteln bei Patienten mit Buthochdruck reduziert, einschließlich Patienten mit durch Diabetes bedingtem Bluthochdruck. Es wurde sogar nachgewiesen, dass es überhöhten Augeninnendruck bei Glaukompatienten senkt.

Entzündungshemmende Wirkungen: In der medizinischen Fachwelt wird zunehmend anerkannt, dass Entzündungen im Körper zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen beitragen. Mehrere Indikatoren, darunter auch C-reaktives Protein, werden nun als mindestens so wichtig für die Bestimmung des Risikos von Herz-Kreislauf-Erkrankungen angesehen wie verschiedene Blutlipide und/oder deren Anteile, wie beispielsweise Low-Density-Lipoprotein (LDL). Es hat sich gezeigt, dass Pycnogenol das C-reaktive Protein bei Bluthochdruckpatienten reduziert. Man hat festgestellt, dass Pycnogenol sowohl die Cox-1- als auch die Cox-2-Enzymaktivität beim Menschen rasch herunterreguliert (hemmt), was zu einer reduzierten Ausprägung dieser entzündungsfördernden Enzyme bereits innerhalb von 30 Minuten nach der Injektion führt. Eine weitere beobachtete entzündungshemmende Wirkung von Pycnogenol ist die Fähigkeit, die Klasse der als Matrix-Metalloproteinasen (MMPs) bekannten entzündlichen Enzyme herunterzuregulieren. Man hat zudem entdeckt, dass Pycnogenol die Aktivierung von NF-kappaB signifikant hemmt, einem wichtigen körpereigenen Regulator für Entzündungswerte, dessen übermäßige Ausprägung und/oder Funktionsstörung zu pathologischen Herz-Kreislauf-Problemen führen kann. Schließlich fand man heraus, dass Pycnogenol das Niveau an Fibrinogen senkt, einem Glycoprotein, das zur Bildung von Blutgerinnseln beiträgt. Fibrinogen wurde als unabhängiger Risikofaktor für Herz-/Kreislauferkrankungen erkannt.

Der ideale Begleiter auf Flugreisen: Eine überzeugende Forschungsarbeit weist darauf hin, dass Pycnogenol das perfekte präventive Mittel zur Vorbeugung von flugbedingter Thrombosen, Ödemen und Bedenken im Zusammenhang mit Radiotoxizität und Immunschwäche sein kann.

Angesichts der deutlichen und vielfältigen Belege für die herzschützenden Eigenschaften von Pycnogenol bleibt zu hoffen, dass Pycnogenol von Ärzten künftig häufiger empfohlen wird, während sich das medizinische Behandlungsmodell weiter von der Abhängigkeit von synthetischen Chemikalien wegentwickelt und schließlich (wie wir hoffen) zunehmend zub faktengestützten, natürlicheren Maßnahmen zurückkehrt. Es scheint jedoch wichtig zu sein, dass wir nicht dem „eine-Krankheit-eine-Tablette-Modell“ zum Opfer fallen und uns vielmehr klarmachen, dass wir Pillen – diesmal natürliche – lediglich als Gegenmaßnahmen oder eine gewisse „Versicherung“ gegen die bekannten Schäden im Zusammenhang mit den eigentlichen Krankheitsursachen wie insbesondere ungünstigen Ernährungsgewohnheiten, Bewegungsmangel und unkontrolliertem Stress einnehmen sollten. Das übergeordnete Ziel sollte sein, den Bedarf an Tabletten vollständig ganz zu eliminieren, mit dem Schwerpunkt auf der Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen von Grund, beispielsweise durch hochwertige Lebensmittel, sauberes Wasser und reine Luft, und eine gesunde Grundeinstellung, die unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden fördert und erhält.

 

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Verweise:

Wichtig: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von medizin-heute.net können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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