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7 Möglichkeiten, um durch die Ernährung tödlichen Herzkrankheiten vorzubeugen oder sie gar umzukehren

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7 Möglichkeiten, um durch die Ernährung tödlichen Herzkrankheiten vorzubeugen oder sie gar umzukehren

Herzerkrankungen können, obwohl sie in den Industrieländern immer noch die häufigste Todesursache sind, mit Ernährungsmaßnahmen verhindert oder sogar rückgängig gemacht werden, so besagen es mehr und mehr wissenschaftliche Untersuchungen.

Angesichts der Tatsache, dass Herzkrankheiten die häufigste Todesursache in den Industrieländern sind, sollte alles, was die Herzsterblichkeit verhindern, verringern oder den Prozess von Herz-Kreislauf-Erkrankungen verlangsamen oder sogar rückgängig machen kann, für Angehörige der Gesundheitsberufe und die breite Öffentlichkeit von großem Interesse sein.

Leider sind sich noch immer Millionen Menschen der umfangreichen biomedizinischen Literatur nicht bewusst, welche die Verwendung von Naturstoffen zur Vorbeugung und sogar Umkehrung von Herzkrankheiten empfiehlt.

Stattdessen wird jährlich Geld in Milliardenhöhe für hochgiftige cholesterinsenkende Arzneimittel wie Statinpräparate [beeinflussen den Lipidstoffwechsel und senken die Serumkonzentration von Cholesterin] ausgegeben, die unter 300 anderen nachgewiesenen Nebenwirkungen auch eine bekannte Kardiotoxizität aufweisen, einfach weil die Ärzte den Patienten diese verordnen. Schlechte Ratschläge sind hier die Regel und nicht die Ausnahme. Nach jahrzehntelanger Empfehlung bezüglich der Gabe von sogenanntem „geringdosierten“ Aspirin zur Vorbeugung von Herzerkrankungen und Schlaganfällen beispielsweise, deutet das Gewicht der Beweise nun darauf hin, dass es eine Ursache für deutlich mehr Schaden als Nutzen ist: Ärzte kehren mittlerweile die jahrzehntelange gängige Aspirin-Empfehlung um: Tödliche Risiken überwiegen den Nutzen bei Herzkrankheiten und Schlaganfällen.

Schauen wir uns vor diesem Hintergrund doch mal eine kleine, aber bedeutende Auswahl natürlicher, auf Lebensmitteln basierender Alternativen zu diesen Medikamenten unter dem Gesichtspunkt der klinischen und biomedizinischen Literatur an.

 

 

Drei natürliche Substanzen, die das Risiko eines Herztodes verringern

Omega-3-Fettsäuren: Es gibt solide Forschungsergebnisse, die darauf hinweisen, dass das Risiko eines plötzlichen Herztodes durch den Konsum höherer Mengen an Omega-3-Fettsäuren verringert wird. Bereits im Jahr 2002 veröffentlichte das New England Journal of Medicine eine Studie mit dem (übersetzten) Titel ‚Blutspiegel langkettiger n-3-Fettsäuren und das Risiko eines plötzlichen Todes‘, in der Folgendes festgestellt wurde: „Die in Fischen vorkommenden n-3-Fettsäuren stehen in deutlichem Zusamenhang mit einem reduzierten Risiko für einen plötzlichen Tod bei Männern ohne Anzeichen einer früheren Herz-Kreislauf-Vorerkrankung.“ Eine weitere Studie aus dem Jahr 2002, die in der Zeitschrift ‚Circulation‘ veröffentlicht wurde, ergab, dass die zusätzliche Verabreichung von Omega-3-Fettsäuren die Gesamtmortalität und den plötzlichen Tod von Patienten reduziert, die bereits einen Herzinfarkt hatten. Es sei darauf hingewiesen, dass die meistverkaufte Cholesterin-Medikamentenklasse, die sogenannten Statine, die Wirksamkeit von Omega-3-Fetten beim Schutz des Herzens tatsächlich verringern kann. Dies wurde als Erklärung dafür angeführt, warum neuere Untersuchungen zu zeigen scheinen, dass der Verzehr von Omega-3-Fetten das Risiko einer Herzsterblichkeit angeblich nicht senkt.

Vitamin D: Man hat festgestellt, dass der Gehalt dieser essentiellen Verbindung in direktem Zusammenhang mit dem Sterberisiko durch sämtliche Ursachen steht. Ein sehr niedriger Vitamin-D-Gehalt von 25% ist mit einer um 26% erhöhten Gesamtsterblichkeitssrate verbunden. Man vermutet, dass eine Verdoppelung des allgemeinen Vitamin-D-Gehalts die Mortalität erheblich senken könnte Die klinische Endokrinologie bestätigte im Jahr 2009, dass niedrigere Vitamin-D-Spiegel mit einer erhöhten Gesamtmortalität einhergehen, der Effekt jedoch bei Herz-/Kreislauf-bedingten Erkrankungen noch ausgeprägter ist. Dieser Befund wurde im selben Jahr im Journal der American Geriatric Society bestätigt und 2010 erneut im American Journal of Clinical Nutrition.

Magnesium: In einer Welt, die wie verrückt danach ist, anorganische Kalziumzusätze für letztlich selbst herbeigeführte Krankheiten wie etwa Osteopenie oder Osteoporose einzunehmen, kann trotz ihres bekannten Zusammenhangs mit einem erhöhten Risiko der Herzmortalität die Bedeutung von Magnesium beim Schutz vor Herzerkrankungen nicht hoch genug bewertet werden. Man weiß, dass selbst die beschleunigte Alterung des Herzmuskels, die bei Langstreckenflügen auftritt, auf Magnesiummangel zurückzuführen ist. Im Jahr 2010 berichtete das ‚Journal of Biomedical Sciences‘, dass das Herz-/Kreislauf-Risiko bei Personen, die einen höheren Magnesiumspiegel aufweisen, deutlich geringer ist, was auf seine schützende Wirkung hinweist. Eine weitere Studie, die 2011 in der Zeitschrift ‚Atherosclerosis‘ veröffentlicht wurde, ergab, dass niedrige Serum-Magnesiumkonzentrationen die Herz-/Kreislauf-bedingte und die Gesamtmortalität vorhersagen. Denke daran, dass, wenn Du Deine Ernährung mit Magnesium ergänzen möchtest, Deine Ernährung „grün werden“ sollte. Chlorophyll ist grün, weil es ein Magnesiumatom in der Mitte hat. Grünkohl zum Beispiel ist eine weitaus bessere Quelle für komplexe Ernährung als Magnesiumpräparate. Gelingt dies jedoch nicht, können Magnesiumpräparate bei der Erreichung einer therapeutischen und/oder Herz-/Kreislauf-schützenden Dosis hochwirksam sein.

Weitere Verbindungen können die Herzsterblichkeit verringern, einschließlich Kakao, Tee, Wein und sogar Cholesterin selbst.

 

 

Vier natürliche Verbindungen, welche die Arterien entstauen können

Granatapfel: Es wurde in einer klinischen Studie am Menschen festgestellt, dass diese bemerkenswerte Frucht die Dicke der Halsschlagader (bzw. deren Blockade) innerhalb eines Jahres um bis zu 29% umkehrt. Es wurde eine breite Palette von Mechanismen identifiziert, die für diesen Effekt verantwortlich sein können, darunter: 1) Senkung des Blutdrucks, 2) Bekämpfung von Infektionen (Plaque in Arterien enthält häufig Bakterien und Viren), 3) Verhinderung der Cholesterinoxidation, 4) Verringerung von Entzündungen.

Arginin: Präklinische und klinische Studien zeigen, dass diese Aminosäure nicht nur das Fortschreiten der Atherosklerose verhindert, sondern auch die mit dem Prozess verbundenen Krankheitsbilder umkehrt. Das heißt, verstopfte Arterien werden wieder frei. Einer der Mechanismen, mit denen dies erreicht wird, besteht darin, die Produktion von Stickstoffmonoxid zu erhöhen, das normalerweise in Blutgefäßen verringert ist, bei denen die innere Auskleidung beschädigt ist (Endothel), was zu Funktionsstörungen führt.

Laborforschung hat bestätigt, dass Knoblauch die arteriosklerotische Belagbildung hemmt, und Knoblauchextrakt wurde auch als wirksam festgestellt, um das Fortschreiten der Verkalkung der Koronararterien bei Patienten, die eine Statintherapie erhalten, zu hemmen. Und wir sollten nicht vergessen, dass die Vorteile von Knoblauch insgesamt extrem vielfältig sind. Man hat über 150 Krankheiten identifiziert, für die bestätigt wurde, dass dieses bemerkenswerte Küchen- und Heilkraut bei der Behandlung und Vorbeugung von potentiellem Wert ist.

B-Komplex: Eine der wenigen Vitaminkategorien, von denen in Studien am Menschen bestätigt wurde, dass sie das Fortschreiten der Plaquebildung in den Arterien nicht nur verringern, sondern tatsächlich umkehren, ist der B-Komplex. Eine in der Fachzeitschrift ‚Stroke‘ [übersetzt: Schlaganfall] veröffentlichte Studie aus dem Jahr 2009 ergab, dass eine hochdosierte Vitaminergänzung mit B-Komplex das Fortschreiten der subklinischen Atherosklerose im Frühstadium bei gesunden Personen serheblich verringert. Bemerkenswerterweise hat eine 2005 in der Zeitschrift ‚Atherosclerosis‘ veröffentlichte Studie gezeigt, dass eine B-Vitamin-Formel die Dicke der Halsschlagader bei Patienten mit einem Risiko für Bluthochdruckerkrankungen verringert hat. Eine weitere mögliche Erklärung für diese positiven Effekte ist die Rolle, die B-Vitamine bei der Reduzierung der Produktion von Homocystein, einer die Arterien und Blutgefäße vernarbenden Aminosäure, spielt.

 

Weitere „herzunfreundliche“ Dinge, die man vermeiden sollte

Keine Diskussion über die Verhinderung von Herzsterblichkeit wäre vollständig, ohne Dinge zu diskutieren, die entfernt werden müssen, um das Risiko zu verringern, wie zum Beispiel:

Entzündungshemmende Medikamente wie Aspirin, Ibuprofen und Tylenol weisen einen bekannten Zusammenhang mit einer erhöhten Herzsterblichkeit auf.

Statinpräparate: Es ist die Höhe der Ironie, dass die Kategorie der Medikamente, für die weltweit gegenüber Millionen von Menschen Werbung gemacht wird, als Standard für die Primär- und Sekundärprävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Herzsterblichkeit tatsächlich herzschädigende Wirkstoffe sind, die mit nicht weniger als 300 nachteiligen Auswirkungen auf die Gesundheit in Verbindung gebracht werden. Statine haben verheerende gesundheitliche Auswirkungen.

Weizen: Während dieser Zusammenhang selbst von denjenigen, die eine getreidefreie und weizenfreie Ernährung befürworten, selten diskutiert wird, hat Weizen ein tiefgreifendes herzschädigendes Potenzial und über 200 nachgewiesene schädliche Auswirkungen auf die Gesundheit. Und wie sollte es daher auch anders sein, als dass gerade die Länder, in denen am meisten davon gegessen wird, die höchste Rate an Herz-Kreislauf-Erkrankungen und herzbedingten Todesfällen aufweisen?

 

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Verweise:

Wichtig: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von medizin-heute.net können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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